Video* Irland - Wertlose Häuser
Irland
Wertlose Häuser
Der Kollaps des Häusermarkts ist der Kern des irischen Finanzdramas. Die Hilfe, die Irland von der EU annehmen wird, ist vor allem für den Bankensektor nötig. Die Geldhäuser sind marode, sie hatten die Immobilienblase kräftig aufgebläht.
Zu leichtfertig vergaben die irischen Banken ihre Kredite. Laut Zahlen der irischen Zentralbank standen die Iren Ende September mit Immobilienkrediten allein für private Wohnhäuser von 117,4 Milliarden Euro bei den Banken in der Kreide. Heute sind viele Eigenheime nur noch die Hälfte wert. Unser Reporter Frank Dürr berichtet über den geplatzten Häusertraum der Iren. Er hat auch die Organisation Treshold besucht, die Hausbesitzer in Finanznot unterstützt. Die Mitarbeiter können sich vor Anfragen gerade kaum noch retten.
Buchempfehlung zum Thema
Dr. Bruno Bandulet, Euro-Kritiker der ersten Stunde, warnte bereits in den frühen 1990er-Jahren zusammen mit den Professoren Starbatty, Schachtschneider und Hankel vor den verheerenden Folgen einer Europäischen Währungsunion. In zahlreichen Vorträgen und Artikeln und in drei Büchern stritt er für den Erhalt der Deutschen Mark und gegen EU-Zentralismus und Euro-Wahn. Jetzt, nachdem die schlimmsten Befürchtungen eingetroffen sind, zieht er als ausgewiesener Euro-Kenner Bilanz, deckt die Hintergründe auf, rechnet mit den Schuldigen ab und bringt den Leser auf den neuesten Stand der Euro-Katastrophe.
In diesem Buch erfahren Sie alles, was Sie über die Fehlkonstruktion Euro wissen müssen:
- Wie es dazu kam, dass Helmut Kohl die Deutsche Mark opferte und die Bundesbank entmachtet wurde.
- Ob die Einführung des Euro und damit die Aufgabe der Deutschen Mark der Preis war, den Deutschland gegenüber den alliierten Siegermächten für die deutsche Wiedervereinigung zahlen musste.
- Warum François Mitterrand in internen Gesprächen im Élysée-Palast die Deutsche Mark als Atombombe bezeichnete: »Die Deutsche Mark ist gewissermaßen ihre Atomstreitmacht.«
- Wie die Deutschen, die den Euro nicht wollten, von den Politikern getäuscht und belogen wurden.
- Welche Rolle die amerikanische Hochfinanz im Währungskrieg zwischen Dollar und Euro spielt.
- Warum die unvermeidliche Euro-Krise zuerst in Griechenland ausbrach.
- Wie der Euro im Mai 2010 innerhalb weniger Tage von einer scheinbar stabilen Währung zum Geld einer Schulden- und Transferunion auf Kosten Deutschlands mutierte.
- Ob es zu einer Rückkehr der Deutschen Mark kommen und diese eventuell schon vorbereitet wird.
Erklärt wird, wie das Eurosystem funktioniert, wie Geld aus dem Nichts geschaffen wird, wie Inflation entsteht und Staatsbankrotte ablaufen und wie sich Wechselkurse am Devisenmarkt bilden.
Schließlich erfahren Sie, welche Risiken auf den Anleger und Sparer zukommen und welche Chancen der Euro überhaupt hat, die nächsten Jahre zu überleben.
Ein schonungsloser und engagierter Bericht aus erster Hand, der Ihnen zeigt, wie Sie Ihr Vermögen und das Ihrer Familie vor der kommenden Entwertung retten können.
Gebunden, 208 Seiten
Deutschlands Ausbeutung durch den Euro wird verschwiegen und verdrängt. Über dem absehbaren Scheitern des europäischen Einigungswerks liegt ein unüberwindliches Tabu. Es geht aufwärts mit der Konjunktur. So meint es der Finanzminister und zählt seine wachsenden Steuereinnahmen. Märchenstunde!
Real wächst, nicht nur in Deutschland, die Kluft zwischen Arm und Reich. Binnenwirtschaft, Mittelstand und Infrastruktur verkümmern. Der Euro sollte ein Goldenes Zeitalter heraufführen, in Deutschland und für Europa. Jetzt droht der stärksten europäischen Volkswirtschaft der Abstieg. Erklärt wird der Fehlschlag der Politik mit immer neuen »harten Fakten « aus einer schier unerschöpflichen volkswirtschaftlichen Mottenkiste. Dumm nur, daß der Euro die alten Inflationsländer boomen läßt, nur nicht Deutschland, das an seiner bewährten Währungsstabilität festhalten will. Dank für seine Währungs- und Zinsgeschenke an die Partner hat Deutschland nicht geerntet. So muß es nicht für immer sein. Der Verrat an der DM kann noch immer korrigiert, die verpfuschten Reformen immer noch zum Erfolg geführt werden. Gute Wirtschaftspolitik wird weder im Niemandsland der Globalisierung gemacht, noch kann sie von einem Brüsseler »Politbüro« diktiert werden. Der in demokratischen Traditionen wurzelnde alte Kontinent läßt sich nicht mit einer Einheitsverfassung und einer Einheitswährung via Brüssel regieren – nur sprengen!
gebunden, 247 Seiten



